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Freizeitverhalten

Bewegungsdrang stillen...

In den Bewegungsstunden, welche die Sportlehrer erteilten hatten sie es nach eigenen Aussagen meistens mit motivierten und äusserst bewegungsfreudigen Kindern zu tun. Der Bewegungsdrang der Kinder konnte auch mit einer täglichen Bewegungsstunde nie ganz gestillt werden. Selbst in den Pausen, auch nach Turnstunden, ist den Lehrern aufgefallen, dass die Schüler sich immer auf irgendeine Art und Weise bewegen. Dies ist erfreulich und zeigt, dass Schüler einer herkömmlichen Schule ihren Bewegungsdurst nicht wirklich stillen können. Dass die Kinder des Geissenstein Schulhauses sehr bewegungsfreudig sind, zeigen die Resultate von Jan Fischer. Er hat in seiner Maturarbeit das Bewegungsverhalten der Schüler in der Freizeit untersucht. Seine Resultate basieren auf Befragungen von Eltern und Schülern der Projektschule. Die Erhebung ist im Frühjahr 2006, also rund neun Monate nach der Einführung der täglichen Bewegungslektion, gemacht worden. Es gilt festzuhalten, dass die Ergebnisse keine wissenschaftlich stastische Signifikanzen widerspiegeln, sondern lediglich Tendenzen aufzeigen. Diese Tendenzen sind jedoch äusserst erfreulich.


Empfinden der Schüler

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Auf die einfache Frage wie den Schülerinnen und Schülern das Projekt gefalle, antworteten 75% der Kinder mit "sehr gut". (N.b.: Sie hätten auch „überhaupt nicht“ ankreuzen können!)

Dass das Projekt ebenfalls auf das Freizeitverhalten der Kinder abfärbt, zeigt die die zweite Grafik. 71% der befragten Kinder gaben an, dass sie in einem Sportverein aktiv sind. 16% davon sind dem Sportverein erst seit der Einführung des Projekts beigetreten, wurden also durch das Projekt zum Vereinssport motiviert. 53% der befragten Kinder gaben an, sie seien mehr im Freien seit das Projekt läuft.


Freizeitverhalten der Projektschüler

Die Veränderung des Freizeitverhaltens wurde im zweiten Teil der Maturarbeit genauer betrachtet.  Die Schüler  mussten ankreuzen, was sie am liebsten, am zweitliebsten und am drittliebsten machen. Diese Frage wurde an die Erst- bis Sechstklässler gestellt. Zur Auswahl standen diverse Freizeitmöglichkeiten, welche in der unteren Grafik wiedergegeben werden.

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Auf den ersten Blick ist festzustellen, dass die meisten Kinder „Sport“ angekreuzt haben. Somit haben 23,5% der Kinder Sport als eine ihrer drei Lieblings- Freizeitbeschäftigungen angegeben. Sport wurde auch als Lieblingsaktivität am Meisten angekreuzt. 17,8% der Schüler empfinden „abmachen“ als einen ihrer drei Favoriten und diese Aktivität wurde am zweithäufigsten angegeben. Als Lieblingsaktivität kommt „abmachen“ auf Platz zwei. Die am dritthäufigsten praktizierte Freizeitbeschäftigung ist „draussen sein“. Nur etwa halb so viele bevorzugen das „Fernsehen“ vor den anderen Auswahlmöglichkeiten, nämlich 8,4%.  Das „Gamen“ gehört noch bei 5,3% zu den drei beliebtesten Aktivitäten.


Vielen Dank

Wir danken Jan Fischer recht herzlich für seine geleistete Arbeit und den interessanten Einblick in das Freizeitverhalten unserer Projektschüler.